Danke für die Unterstützung!
Thomas Abraham, 06.07.2010 19:22 UhrGerade einmal drei Wochen Zeit hatte das kleine Team, das sich aus einigen Mitgliedern der Facebookgruppe “Joachim Gauck als Bundespräsident” zur gleichnamigen Bürgerinitiative zusammengeschlossen hatte, um auf der eigens eingerichteten Website von www.demos-fuer-gauck.de sowie den angeschlossenen Städte-Blogs Unterstützungsaktionen für die Wahl Joachim Gaucks zu koordinieren und bekannt zu machen. Alle Mitglieder unserer kleinen Gruppe taten das in ihrer Freizeit, mit einem Engagement, das zuweilen an die Grenze des Machbaren ging. Einige unserer Aktionen, insbesondere die beeindruckende nächtliche Beleuchtung von Bundeskanzleramt und Reichstag, waren mit Kosten verbunden, die wir nur mit Eurer Hilfe realisieren konnten. Wir hatten keine Geldgeber in Parteien oder anderen Verbänden; als rein privat organisierte Gruppe hatten wir Euch auf Facebook und unserer Website um Spenden gebeten.
Für Eure Unterstützung, gleich in welcher Höhe, danken wir Euch sehr herzlich. Noch sind zwar nicht alle Kosten gedeckt, aber dank Eurer Hilfe sind die größten Einzelposten bezahlbar geblieben.
Immer noch freuen wir uns über Spenden; vielleicht kennt Ihr noch jemanden in Eurer Bekanntschaft, den Ihr für den einen oder anderen Euro gewinnen könnt!
Unser wichtigstes Ziel, Joachim Gauck als Bundespräsident erleben zu können, haben wir nicht erreicht. Aber wir haben mit dazu beigetragen, eine lange nicht mehr gekannte Welle der Begeisterungsfähigkeit für politische Themen auszulösen. Viele Menschen in unserem Lande haben gezeigt, dass die viel bescholtene Politikverdrossenheit eher eine Verdrossenheit der Menschen am Umgang der politischen Parteien untereinander und mit ihren Wählern ist. So ist es folgerichtig, dass viele von uns nach Wegen suchen, ihrer Stimme auch in Zukunft Gehör zu schenken. Parteienverdrossenheit lässt sich u.a. durch eine verbesserte Kommunikation zwischen Politik, Parteien und Bevölkerung heilen. Hierzu können Elemente wie z.B. eine Direktwahl des Bundespräsidenten oder die Wahl der Bundesversammlung bzw. eines Teiles von ihr durch das Volk beitragen. Aber auch strukturelle Veränderungen innerhalb der politischen Parteien sind gefragt. Menschen sollten ermutigt werden, sich in ihnen -auch temporär- zu engagieren. Quereinsteiger müssen eine Chance erhalten, gehört zu werden und Verantwortung zu tragen, auch ohne jahrelange vorherige Mitgliedschaft.
Der in Gründung befindliche Verein “Für mehr direkte Demokratie” wird sich diesen Fragen in Zukunft annehmen. Politische Bildung, die offen ist sowohl für Parteilose als auch Mitglieder, gleich welcher demokratischen Partei, soll helfen, die Parteien in die Mitte der Gesellschaft zurückzuführen.
Wer Interesse an der Arbeit und den Zielen des Vereins hat, kann sich in den E-Mail-Verteiler von www.mehr-direkte-Demokratie.de eintragen.
Noch einmal DANKE für Eure Unterstützung,
bis bald,
Thomas Abraham
Gerald Eichfelder
Christoph Giesa
Friedrich Christian Haas
Stefan Hansen
Claudia Laux
Rainer Ohliger
Stefanie Schmidt
Stephan Schumacher
Gerald Wenk
















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